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Travel Dog Show Reisehundausstellung, installation (2005) Stadtgalerie im Elbeforum, Brunsbüttel (Germany) Travel Dog Show In the Brunsbüttel exhibition GUP-py presents the installation “travel dog exhibition” which invites us to make a journey to our self. Reduced, schematic, symbolic painting exercised directly on the gallery walls together with real framed painting as painted illusion and the object enter into a form of correspondence with the result that the lines between appearance and reality are barely perceptible and almost impossible to draw. In the centre of the piece there is a small screen on which GUP-py shows the video “travel dog” connecting the various levels of the work. The story consists of four chapters from “the travel dog before the trip” via “go on a trip with a travel dog” and “set the travel dog free on the shore” to the final chapter of “the travel dog after the trip”. In the potential between the various aesthetic levels composed of drawing, animation, film sequences script and tone, the story of the invisible force which exists in each one of us is unfolded. The travel dog, which is roused to life, when our daily life distracts us from our goal, awakes in us the desire to travel. He accompanies the traveller. No matter how long the journey might be. There is always space for him on the condition that he is provided with holes to breathe. However when one has reached the goal, he runs away. This serves a purpose. Then while searching for him, one rediscovers ones own footprints and therefore perhaps oneself… Silke Eikermann-Moseberg M.A. (translated by Denise F. Plüghan) Reisehundausstellung In der Brunsbütteler Ausstellung zeigt GUP-py die Installation „Reisehundausstellung“ eine Einladung zu einer Reise zu uns selbst. Reduzierte, schematische, zeichenhafte Malerei direkt auf den Galeriewänden und reale, gerahmte Malerei gemalte Illusion und Objekt gehen eine Korrespondenz miteinander ein, so dass die Grenzen zwischen Schein und Sein nur noch schwer und kaum gerade zu ziehen sind. Im Zentrum der Arbeit steht ein kleiner Monitor, hier zeigt GUP-py das die Ebenen verbindende Video „Reisehund“. Vier Kapitel umfasst die Erzählung: Von „Reisehund vor der Reise“ über „Mit dem Reisehund verreisen“ und „Den Reisehund im Urlaubsort befreien“ bis zum letzten Kapitel „Reisehund nach der Reise“. In einem Spannungsfeld verschiedener ästhetischer Ebenen aus Zeichnung, Animation, Filmsequenzen, Schrift und Ton entspinnt sich die Geschichte von diesem unsichtbaren Etwas, das in jedem von uns wohnt: Der Reisehund, der zum Leben erweckt wird, wenn man im Alltag sein Ziel verliert dann weckt er die Reiselust. Er begleitet den Reisenden, egal wie lang die Reise auch sein mag; er hat immer Platz, wo immer man bereit ist, ihm Atemlöcher zu geben. Allerdings: Ist man angekommen, rennt er weg. Doch auch das hat seinen Sinn, denn auf der Suche nach ihm findet man schließlich die eigenen Spuren wieder und somit vielleicht sich selbst… Silke Eikermann-Moseberg M.A. Über die Arbeit Der Reisehund ist ein unsichtbarer Hund, der in jedem Haus wohnt. Normalerweise wohnt der Hund heimlich im Lebensraum des Menschen, ohne dass das Herrchen die Hundeexistenz bemerkt. Ein manches Mal spricht der Hund das Herz seines Herrchens an, und führt ihn auf die Reise. Am Reiseort findet das Herrchen die Zeit, um aus sich herauszutreten und sich vom alltäglichen Leben zu befreien. Das einzige sichtbare Element, das auf den Reisehund verweist, sind die Luftlöcher für den Reisehund an der Oberfläche verschiedener Gegenstände wie Tasche, Wand und sonstiger Einrichtungen. Die Löcher werden als ausgefüllte kleine Kreise dargestellt und dienen als Hinweis auf die Reisehundexistenz in Videographik, Zeichnung, Installation. Die Abstraktion der minimalistischen Form der Kreise erweckt den Reisehundes in unserer Imagination zum Leben. In der Installation „Reisehundausstellung“ lebt der Reisehund in einen Ausstellungsraum anstelle seines gewöhnlichen Lebensraums. Die an die Wand gezeichneten Linien in Originalgröße geben der Installation den Umriss eines Ausstellungsraums, in dem sich der Reisehund verstecken soll. Zusammen mit der Wandzeichnung werden einige Objekte präsentiert. Die Zeichnung und Objekte bilden zusammen einen Ausstellungsraum. Einige der Bilder, die an der Wand hängen, sind nur gezeichnete Umrisse von Bilderrahmen, andere echte Bilderrahmen mit einer Zeichnung. Der Anleitungstext über die Ausstellung ist auch nur auf die Wand gezeichnet, sowie der Stuhl für das Aufsichtspersonal. Die Abbildung der Reisehundausstellung wird im realen Ausstellungsraum projiziert. |
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