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The Submarine Swims, Drives, Flies Das U-Boot schwimmt, fährt, fliegt
2004 04' 50'', color, stereo, language: Japanese concept, edit, graphic: GUP-py music: doerbaum Sample Movie > Play movie Über das Video Die Japanerin ist schon lange in Berlin. Aus Langeweile klettert sie auf ein Hochhaus (Oberbaum City, Friedrichshain), um einen Überblick über die Stadt zu bekommen, da ihr Vater als erstes auf Türme klettert, wenn er sich auf Reisen an einem ihn unbekannten Ort befindet. Auf einem Fensterbrett des Hochhauses liegt eine orangefarbene Brille. Sie setzt sie sich auf und schaut aus dem Fenster. Der Himmel verwandelt sich in die Honigsee, in der ein U-Boot auftaucht. Das U-Boot fährt nicht nur im Wasser, sondern auch auf dem Land und in der Luft. Es fährt in allen möglichen Räumlichkeiten im Alltagsraum, im abstrakten Raum, im Naturraum, in geometrische Mustern. Man erwartet hinter einem U-Boot eine minimalistische Landschaft wie das Meer. Unsere Vorstellung ist davon geprägt, dass ein unendlicher Raum hinter einem U-Boot zu sehen ist, und wir ergänzen unbewusst einen solchen Raum zu dem U-Boot in unserer Vorstellung. In dieser Videoarbeit fährt das U-Boot in Räumen, in denen es in Wirklichkeit nicht fahren kann. In diesen Räumen sehen wir einen anderen Raum überlagert, in dem das U-Boot eigentlich fahren sollte. Durch diese Dopplung der Räume entsteht eine Tiefe im Bild. Video Text My father likes to ascend towers, when he experiences a new place. Today I take him as an example and I will have a look onto this city from the sky. Here aside from the everyday life I am just a spectator. What's happening now under this sky? Down there, the story is going on without me. Videotext Mein Vater klettert gern auf Türme, wenn er sich an einem neuen Ort befindet. Heute nehme ich ihn zum Vorbild und werde diese Stadt vom Himmel aus betrachten. Hier, abseits des Alltags, bin ich nur Zuschauer. Was passiert jetzt unter diesem Himmel? Ohne mich geht dort unten die Geschichte weiter. |
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